Die Amalfiküste zählt zu den schönsten Küsten in Italien, wenn nicht sogar weltweit. Entlang der Amalfiküste gibt es einiges zu entdecken. Der Küstenabschnitt hat für jeden etwas zu bieten. Hier kann man sich entspannen, aber auch aktiv sein, oder das dolce far niente genießen.
Wer einen längeren Urlaub im Süden von Italien plant oder sogar einen Roadtrip in Süditalien, kann auch in naher Umgebung der Amalfiküste so einiges unternehmen. So sind etwa Neapel und Pompeji nicht weit von der Amalfiküste entfernt.
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Amalfiküste Was muss man sehen?
Die Amalfiküste ist eine Steilküste im südwestlichen Bereich von Italien und befindet sich ca. 1 1/2 Stunden von Neapel entfernt.
Bekannt ist die Amalfiküste vor allem für den Ort Positano, sowie die berühmte Küstenstrecke, welche zu unseren Italien Roadtrip Favoriten zählt.
Was du alles an der Amalfiküste sehen solltest und Tipps für die Anreise, für Attraktionen an der Amalfiküste und die besten Unterkünfte sowie Ausflüge findest du hier:
Amalfiküste Sehenswürdigkeiten: Positano
Positano ist wohl der bekannteste Ort entlang der Amalfiküste, zählt zu den schönsten Orten der Welt und ist eine der Top Italien Sehenswürdigkeiten. Dementsprechend besuchen Millionen von Urlaubern jedes Jahr den kleinen Ort im südlichen Teil von Italien.
Die bunten, dicht aneinander gebauten Häuser, scheinen an den Hängen und Klippen zu kleben und vermitteln eine einmalige Kulisse.

Der Ort selber, vor allem das Zentrum, ist sehr überschaubar und kann in ca. einer Stunde erkundet werden.
Dennoch lohnt es sich hier mindestens einen, bis zwei Tage für Positano einzuplanen.
Den schönsten Blick auf Positano hat man vom Strand, der Strandpromenade, und vom Boot aus.
Abgesehen von der Strandpromenade sind die engen Gassen teilweise sehr steil. Wer eine Aussicht von weiter oben genießen möchte, das Aufwärtsgehen jedoch zu anstrengend ist, kann den Bus nehmen. Das Ticket dafür kann in den Trafiken gekauft werden und ist relativ günstig.
Von weiter oben hat man ebenso fantastische Aussichten auf Positano, die Amalfiküste und das Meer.
Wer entspannen möchte, kann dies am Strand (Kieselstrand) von Positano tun. Allerdings kostet eine Liege mit Sonnenschirm pro Person an die 30€.
Entlang der Promenade gibt es auch zahlreiche Cafés und Restaurants. Von hier aus zweigen viele enge Gassen ab, in denen es kleine Geschäfte mit Souvenirs und Kleidung gibt.
Amalfiküste Sehenswürdigkeiten: Der Pfad der Götter (Sentiero degli Dei)
Der Pfad der Götter ist eine beliebte Wanderung, welcher in der Nähe von Positano beginnt.
Der Sentiero degli Dei ist an die 8 km lang und beginnt in Agerola. Es ist ein einfacher Wanderweg, welcher in Agerola startet.
Pluspunkt ist, dass es die ganze Zeit bergab geht, was vor allem in den heißen Sommermonaten hilfreich ist.
Da es unterwegs immer wieder Möglichkeiten gibt zu rasten und stehen zu bleiben ist der Wanderweg auch für ältere Menschen und Kinder in Begleitung möglich.
Viele Legenden und Geschichten ranken sich um diesen Weg.
Es wird erzählt, dass die Götter hier wandelten. Die Aussicht entlang des Panoramaweges ist spektakulär. Unterwegs kommt man an Schluchten, Aussichtspunkten, sowie einer Grotte vorbei.
Der Weg endet in Nocelle. Wer möchte, kann noch über Stufen bis direkt nach Positano gehen.
Amalfiküste Sehenswürdigkeiten: Capri
Capri ist eine kleine, vorgelagerte Insel im Golf von Neapel.
Die berühmte Insel Capri ist auf vielen Bucket Lists und findet sich auf vielen Listen zum Thema schönste Reiseziele wieder.
Capri ist einfach mit der Fähre von Sorrento, Positano, Amalfi und Neapel aus zu erreichen.
Auf Capri angekommen, lohnt es sich eine Bootstour zu unternehmen, um sich einen Überblick über die Insel zu verschaffen.
Zudem befindet sich hier auch die Grotten, welche mit unglaublichen Lichteffekten Besucher beeindrucken. Dazu gehören die Blaue Grotte oder die Smaragdgrotte.
Auf der Insel Capri selber gibt es einen wunderschönen, kleinen Felsstrand.
Vom Hafen aus geht es mit der Seilbahn in die eigentliche Stadt hinauf. Dort wimmelt es von Boutiquen, atemberaubenden Luxushotels, sowie Restaurants, welche um die beste Aussicht konkurrieren.
Auf Capri sind die Giardini di Augusto sehenswert. Hierbei handelt es sich um gepflegte Gärten, welche vom römischen Kaiser Augusto angelegt wurden. Von hier aus gibt es einen schönen Ausblick auf die Faraglioni. Dies sind zwei große Felsformationen im Meer.
Capri kann mit der Fähre oder mit einer geführten Tour von Neapel, Sorrent oder Positano aus erreicht werden.
Amalfiküste Sehenswürdigkeiten: Sorrent

Die meisten Besucher der Amalfiküste reisen von Neapel (oder Rom) aus an. Sorrent (Sorrento) ist nicht weit von Neapel entfernt und ein guter Ausgangspunkt, um die Amalfiküste zu entdecken. Zudem zählt die Stadt zu den schönsten Städten Süditaliens.
Sorrent ist um einiges größer als die anderen Städte und Orte entlang der Amalfiküste. Hier gibt es deshalb auch eine größere Auswahl in Bezug auf Hotels und Unterkünfte.
Sorrent ist auch einfach mit dem Zug, Bus, dem Auto oder der Fähre zu erreichen.
Wer nicht selber mit dem Auto entlang der engen, kurvigen Amalfiküste fahren möchte, kann Sorrent als guten Ausgangspunkt nehmen und von hier aus via Touren oder den diversen Transportmitteln die Amalfiküste stressfrei entdecken.
In Sorrent selber gibt es auch einiges zu sehen. Am besten lässt sich Sorrent zu Fuß entdecken.
Am schönsten ist es in der Altstadt oder zum Piazza Tasso, dem größten Platz in Sorrent, zu flanieren, und einen Limoncello zu probieren.
Einen besonders schönen Ausblick auf das Meer, den Vesuv und die Bucht von Sorrento gibt es vom Park Villa Comunale aus.
Die Vallone dei Mulini, eine 200 Jahre alte, verlassene Mühle in einer mysteriösen Schlucht in der Nähe des Hauptplatzes ist ein schöner Fotospot.
Wer an einem besonderen Ort baden gehen möchte, sollte sich das Il bagno della regina Giovanna nicht entgehen lassen. Unterhalb der römischen Ruinen Villa Pollio Felice befindet sich dieser Naturpool.
Den Abend kann man in einem der Restaurants am Hafen Marina Grande gemütlich ausklingen lassen.
Amalfiküste Sehenswürdigkeiten: Amalfi und Ravello
Amalfi ist die größte Stadt an der Küste und Namensgeber der Amalfiküste.
Die Stadt ist im Gegensatz zu Positano leicht per Fuß zu erkunden, da es hier meistens flach ist.
In Amalfi befindet sich beim Hauptplatz die Kathedrale Duomo di Amalfi. Der Duomo hat Mosaike in den Amalfi-Farben grün und gelb und es gibt hier maurische Architektur zu bewundern.
Von Amalfi aus gibt es viele Bootstouren, um die schöne Küste vom Wasser aus zu sehen.
Die Stadt selber kann in einem halben Tag entdeckt werden.
Den Rest des Tages kann man in Ravello verbringen. Ravello liegt weiter oben und bietet deshalb schönere Ausblicke auf die Küste. In Ravello gibt es als Sehenswürdigkeiten den Palazzo Cimbrione und die Villa Rufolo.
Die mittelalterlichen Paläste und Gärten bieten einen fantastischen Ausblick auf die Bucht.
Wann ist die beste Reisezeit für die Amalfiküste?
Im Frühling: April und Mai sind die besten Monate, um die Amalfiküste zu besuchen. Zu dieser Zeit ist es schon angenehm warm. Die Osterwoche sollte dabei vermieden werden, da dies für die Italiener eine traditionelle Urlaubszeit ist und alle wichtigen Touristenziele sehr voll sind.
Im Sommer: Juni und September sind die besten Monate für einen Strandurlaub an der Amalfiküste, da hier weniger Touristen als im Juli und August anzutreffen sind und auch die Hotelpreise niedriger sein werden.
Beste Reisezeit für Sightseeing: Mai und September
Beste Zeit für einen Strandurlaub an der Amalfiküste: Juni und September
Wie kann man sich an der Amalfiküste am besten fortbewegen?
- Mit dem Auto
Vorteil: Du bist unabhängig und kannst überall anhalten, wo es dir gefällt. Sei dies, um eine Pause zu machen oder ein paar Fotos entlang der berühmten Küstenstraße zu schießen.
Nachteil: Die Fahrt entlang der Amalfiküste ist voller Kurven und die Straßen sind eng. Vor allem im Sommer kommt es häufig zu Staus. Die Parkplätze entlang der Amalfiküste sind eng bemessen und teilweise sehr teuer.
- Mit dem Bus
Verschiedene Unternehmen bieten Fahrten entlang der Küste an und die Tickets sind sehr günstig (16 Euro für 3 Tage).
Vorteil: häufige Fahrten und günstige Tarife
Nachteil: überfüllte Busse, vor allem im Sommer
- Mit dem Zug
Von Neapel aus, als auch von Salerno verkehren Züge nach Sorrent. Die weiteren Orte und Städte entlang der Amalfiküsten sind allerdings nicht mit dem Zug erreichbar.
Vorteil: Mit dem Zug anreisen ist eine gute Lösung, wenn du einen längeren Aufenthalt in Sorrent planst und vor Ort Touren und Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Amalfiküste unternehmen möchtest.
Nachteil: die anderen Sehenswürdigkeiten der Amalfiküste sind per Zug nicht erreichbar
- Mit der Fähre
Mehrere Fährgesellschaften verkehren zwischen April und Oktober. Im Winter wird nur die Insel Capri von Fähren angefahren.
Vorteil: keine Staus und eine schöne Aussicht vom Meer aus
Nachteil: Die Fähre ist teurer als der Bus oder Zug.
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Roadtrip Italien – Dies sind die schönsten Routen durch Italien
City Sea Country Redaktion
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zuletzt aktualisiert am September 17, 2026