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Wenn ich an die Serengeti denke, fallen mir sofort unendliche Weiten und Tierherden soweit das Auge reicht ein. Für uns war die Serengeti einer der eindrucksvollsten Orte unserer Tansania-Reise, weil man hier das Gefühl hat, mitten in einer echten Dokumentation zu stecken.
Wir haben 2,5 Tage im Nationalpark verbracht, waren aber trotzdem nur in einem kleinen Teil des riesigen Gebiets unterwegs. Und trotzdem war es, als ob sich die Landschaft und die Tierwelt nie wiederholen.
Contents
Serengeti Safari im Überblick
Ort: Serengeti Nationalpark, Nordtansania
Besonderheit: größtes Savannen-Ökosystem Afrikas, bekannt für die Great Migration und riesige Tierherden
Safari-Gefühl: endlose Weite, sehr flach und offen, man sieht ewig weit
Tiere: Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten, Gnus, Zebras, Krokodile, Nilpferde und viele weitere Wildtiere
Highlights: große Raubkatzen-Sichtungen, riesige Gnu- und Zebravorkommen, das Gefühl von „unendlich Afrika“
Mein Tipp: einfach offen sein für alles, sich überraschen lassen und staunen, wie viele Tiere es gibt.
Unsere Erfahrungen auf der Reise
Die Serengeti war für uns ein absoluter Höhepunkt der Reise nach Tansania. Schon bevor wir den Nationalpark erreicht haben, wussten wir, dass uns hier etwas Besonderes erwarten würde.
Wir sind von der Tarangire Nationalpark-Region aus in Richtung Serengeti gefahren, und die Fahrt war Teil des Erlebnisses. Die Strecke ist lang, die Landschaft verändert sich, und man spürt langsam, wie man in ein anderes Reisegebiet kommt.
Besonders schön war für mich, dass wir auf unserem Weg durch das Massai-Land und die Ngorongoro Conservation Area schon viele Tiere gesehen haben, bevor wir den eigentlichen Nationalpark erreichten.

Was die Serengeti besonders macht
Die Serengeti ist für mich etwas ganz anderes als andere Parks. Sie ist nicht nur bekannt für ihre Tiere, sondern auch für ihre Landschaft.
Die unendliche Weite, die flachen Ebenen und das Gefühl, mitten in einer riesigen, offenen Welt zu stehen, machen die Serengeti für mich so einzigartig.
Selbst in der kleinen Regenzeit, als wir Anfang November dort waren, war es trotzdem ziemlich trocken und wir haben wahnsinnig viele Tiere gesehen.
Unsere Fahrt in die Serengeti

Die Fahrt in die Serengeti war schon ein Highlight für sich. Auf dem Weg zu unserem Tented Camp haben wir bereits viele Tiere gesehen:
- einen Leoparden, der unter einem großen Busch gelegen ist und gerade gefressen hat,
- einen Gepard, der ebenfalls beim Fressen war,
- Elefantenherden direkt neben der Straße
- Schildkröten, die über die Schotterstraße gelaufen sind,
- und unendlich viele Antilopen sowie Gnus und Zebras, die wir unterwegs entdeckt haben.
Für mich war das ein echter Wow-Moment, weil man schon auf der Anfahrt so viele Tiere sieht, die man sonst oft nur in der Wildnis vermutet.
Der erste Eindruck von der Serengeti

Als wir die Serengeti zum ersten Mal richtig gesehen haben, war mein erster Gedanke: Wow, diese unglaubliche Weite. Das Gebiet ist riesig, sehr flach und man sieht ewig weit.
Auch wenn wir nur 2,5 Tage dort waren, haben wir schon so viel gesehen, dass ich immer wieder staunen musste. Und trotzdem war es für uns klar, dass wir nur einen kleinen Teil der Serengeti erkundet haben.
Welche Tiere man in der Serengeti sieht



In der Serengeti gibt es wahnsinnig viele Tiere. Besonders beeindruckt haben uns:
- eine Löwenfamilie mit Löwinnen und kleinen Löwenbabys, die unter einem Baum gelegen sind,
- ein Leopard, der unter einem Baum gelegen ist,
- ein Gepard, der gerade gefressen hat,
- riesige Gnu-Herden,
- viele Zebras,
- Elefanten,
- Nilpferde,
- Krokodile,
- Giraffen,
- Wasserbüffel
- und kleinere Tiere wie Antilopen und Adler.
Wir haben eigentlich alle Tiere, bis auf das Nashorn gesehen. Davon gibt es aber einige im Ngorongoro-Krater.
Für mich war das alles, was ich mir von einer Safari vorgestellt habe.


Lunch und Safari-Momente

Ein besonders schöner Moment war unser Lunch auf einem Picknickplatz. Dort gab es auch ein kleines Museum, und ein Student hat uns über die Tiere erzählt und uns Knochen gezeigt.
Was auch super war, war, dass wir am Hippo-Pool aussteigen durften und hinunterschauen konnten, wo ganz viele Nilpferde gelegen sind. Das war ein toller Moment, weil man sich so nah an den Tieren gefühlt hat, ohne sie zu stören.
Dauer und beste Reisezeit

Wir haben zweimal in der Serengeti übernachtet und waren 2,5 Tage dort. Für unsere Reiseplanung war das vollkommen in Ordnung, weil wir insgesamt fast 2 Wochen mit Safari, Badeurlaub und Walhaien auf Mafia Island eingeplant haben.
Ich würde auf jeden Fall empfehlen, mindestens 2 Nächte in der Serengeti zu übernachten. So hat man genug Zeit, um die Landschaft und die Tiere wirklich zu erleben.
Wir waren Anfang November dort, also in der kleinen Regenzeit, weil wir unbedingt die Walhaie auf Mafia Island sehen wollten. In der Serengeti selbst hatten wir aber Glück und es war trotzdem ziemlich trocken.
Übernachten in der Serengeti: Unsere Lodge und Tipps zur Unterkunft

Wir haben zwei Nächte in der Serengeti verbracht und in einem Tented Camp in der Nähe des Hippo Pools übernachtet, das direkt im Nationalpark liegt.
Für uns war das perfekt, weil wir so früh morgens und spät abends direkt auf Safari gehen konnten, ohne lange Anfahrtswege.
Die Lodge, in der wir waren, lag sehr schön inmitten der Savanne. Abends haben wir unter freiem Himmel gegessen, und die Geräusche der Nacht haben das Safari-Gefühl noch einmal verstärkt.
Mehr zu dieser und anderen tollen Unterkünften habe ich in meinem Artikel Top Lodges in Tansania für Safari und Badeurlaub geschrieben.
Wenn du die Wahl hast, würde ich auf jeden Fall empfehlen, mindestens eine Nacht direkt in der Serengeti zu übernachten, statt von außen anzureisen.
Hier findest du die Standorte und aktuellen Preise von verfügbaren Lodges innerhalb der Serengeti:
Aus anderen Safariländern wie Namibia und Südafrika war ich es gewohnt, dass die besten Game Drives früh am Morgen oder später am Abend statt finden, da dann mehr Wildtiere aktiver sind.
In Tansania haben wir uns an die Zeiten nicht gehalten, was auch wirklich egal war. Es gibt hier so viele Wildtiere, dass du zu jeder Tageszeit viele Tiere siehst.

Unser Serengeti Video
Ich bin gerade dabei das Video über die Serengeti fertigzustellen. Inzwischen kannst du gerne auf YouTube meine Playlist über Tansania anschauen.
Praktische Tipps für den Besuch
Wenn du die Serengeti besuchst, sind ein paar Dinge besonders wichtig:
- sei offen für alles und lass dich überraschen.
- Bring genug Zeit mit, weil die Serengeti riesig ist.
- Wenn du stärkere Rückenprobleme hast, solltest du eine Safari gut überlegen. Die Schotterstraßen in den Nationalparks rütteln sehr, und man sitzt stundenweise im Auto.
- Plane vorher noch einmal einen Toilettenstopp ein, weil es unterwegs kaum Möglichkeiten gibt, auf die Toilette zu gehen.
- Wie bei jeder Einfahrt in einen Nationalpark sollte man etwas Zeit einplanen, bis man die Tickets oder den Zutritt geregelt hat.


Für wen sich die Serengeti lohnt und wie man sie einplant
Die Serengeti lohnt sich für jeden, der eine Safari in Afrika machen möchte und sehr viele Tiere sehen will.
Für alle, die schon einmal eine Dokumentation im Fernsehen gesehen haben und genau dieses Erlebnis haben möchten, ist die Serengeti perfekt.
Lohnt sich die Serengeti für die Tansania-Reise?
Für mich auf jeden Fall. Die Serengeti war einer der eindrucksvollsten Orte unserer Safari, vor allem wegen der unendlichen Weiten, der riesigen Tierherden und dem echten Safari-Gefühl.
Wenn du auf deiner Tansania-Reise einen Ort suchst, der landschaftlich und tierisch wirklich außergewöhnlich ist, dann lohnt sich die Serengeti sehr.
Unterschied zu Ngorongoro / Tarangire / Arusha
Die Serengeti ist landschaftlich ganz anders als die anderen Parks. Sie ist eher karg, sehr weit und hat riesige Tierherden.
Der Tarangire Nationalpark hingegen ist besonders für seine Elefantenherden und Baobab-Bäume bekannt.
Der Ngorongoro-Krater ist wieder etwas ganz anderes, weil er viel kompakter ist und man sich wie in einer geschlossenen Welt fühlt.
Und der Arusha Nationalpark ist besonders grün und der einzige Park, in dem man eine Walking Safari machen kann.
Was wir nicht gemacht haben, aber ein Traum wäre: Ballonfahrt über der Serengeti

Etwas, das wir bewusst nicht gemacht haben, aber das für viele ein absoluter Traum ist: eine Ballonfahrt über der Serengeti. Stell dir vor, du schwebst im Morgengrauen über die endlosen Ebenen, siehst von oben die Tierherden, Flüsse und die typische Savannenlandschaft.
Wir haben uns damals dagegen entschieden, vor allem aus Zeit- und Budgetgründen, und weil wir unsere Safari lieber mit klassischen Game Drives im Auto erlebt haben.
Aber wenn ich zurückdenke, wäre eine Ballonfahrt über der Serengeti wahrscheinlich eines der eindrücklichsten Erlebnisse gewesen, die man dort machen kann.
Wenn du diese Möglichkeit hast und es reinpasst, würde ich sie auf jeden Fall in Betracht ziehen. Viele unserer Unterkünfte bieten das direkt an oder können es organisieren oder du buchst diese Fahrt hier vorab.

Wichtige Hinweise für den Besuch
- Bleib im Auto sitzen, wenn du auf Safari bist.
- Hör auf das, was dir die Ranger oder Guides sagen.
- Nimm dir nicht zu viel vor, sondern lass es auf dich zukommen und genieße die Zeit.
Unsere Tansania-Safari Reiseroute
Unsere Route war: Kilimandscharo-Region > Arusha Nationalpark > Tarangire Nationalpark > Serengeti > Ngorongoro Conservation Area
Für die restliche Reiseplanung findest du auch meine Tipps zur Tansania Safari Packliste. Wenn du Safari und Badeurlaub verbinden möchtest, schau dir außerdem meine Top Lodges in Tansania für Safari und Badeurlaub sowie Mafia Island Tansania an. Einen Überblick über alle Themen findest du auf meiner Seite Tansania Reisetipps.

zuletzt aktualisiert am July 21, 2026