Anfang November waren wir im Tarangire Nationalpark, also eigentlich mitten in der kleinen Regenzeit.
Vorher hatten wir bereits den Arusha Nationalpark besucht und dort einen Game Drive und eine Walking Safari gemacht.
Von dort aus ging es für uns weiter nach Tarangire, wo wir etwa vier Stunden im Park verbrachten.
Eigentlich war das für uns nur ein Teil unserer größeren Tansania-Reise, denn wir wollten neben der Safari auch unbedingt Walhaie sehen.
Trotzdem war Tarangire einer der Orte, die mir besonders im Kopf geblieben sind.
Wenn du deine Reise nach Tansania planst, findest du in meinem Beitrag zur Tansania Reise planen viele weitere Tipps. Für die Safari-Vorbereitung ist auch die Tansania Safari Packliste hilfreich.
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Contents
Tarangire Nationalpark Safari im Überblick
Was ist das Besondere am Tarangire Nationalpark?

Das Besondere am Tarangire Nationalpark ist für mich, dass er sich so anfühlt, wie man sich eine Safari in Afrika vorstellt: gelbe Töne, trockenes Gras, weite Landschaften und die besonderen Baobab-Bäume.
Nach dem grünen Arusha Nationalpark war das für uns ein ganz anderes Gefühl.
Tarangire wirkt auf mich genau deshalb so besonders, weil die Landschaft hier nicht einfach nur Kulisse ist, sondern den ganzen Tag prägt.
Dazu kommen die vielen Tiere und der Tarangire-Fluss, der den Park so stark beeinflusst.
Unsere Fahrt nach Tarangire
Von unserer Lodge im Arusha Nationalpark fuhren wir am Morgen rund 150 Kilometer nach Tarangire. Das hat ungefähr drei Stunden gedauert. Zuerst ging es über geteerte Straßen, später über holprige Schotterstraßen.
Die Fahrt selbst war schon spannend, weil man unterwegs merkt, wie sich die Landschaft verändert. Im Park selbst haben wir dann unseren Game Drive gemacht, und obwohl es eigentlich die kleine Regenzeit war, hat es währenddessen nicht geregnet.
Welche Tiere haben wir gesehen?

Gleich am Anfang haben wir die scheuen Geparden mit ihren Jungen gesehen. Das war für mich das Highlight des Tages.
Die Mutter blieb eher im Hintergrund, während die Jungen versuchten, ein Warzenschwein zu jagen. Es hat am Ende zwar nicht geklappt, aber genau solche Momente bleiben einfach hängen.
Außerdem haben wir viele Zebras, Giraffen, einen Elefanten, drei Löwinnen und einen jungen Löwen gesehen.
Später kamen noch Gnus, ein Wasserbock und schließlich viele Elefanten dazu. Besonders schön waren die Elefantenherden mit den kleinen Elefanten.

Der lustigste Moment mit den Affen

Ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde, war der mit den frechen Affen am Picknickplatz.
Einer hat eine Packung Popcorn geklaut, ist dann mit seiner Beute auf einen Baum am Rand der Aussichtsplattform gesessen und hat dort ganz genüsslich weitergegessen.
Es sah fast so aus, als würde er selbst die Aussicht genießen oder uns Menschen anschauen, so wie wir einen Dokufilm im Fernsehen ansehen.
Wie war die Stimmung während des Game Drives?
Die Stimmung war entspannt. Es war ein wenig staubig, aber weniger staubig als in der Serengeti. Wir hatten während der Tansania-Reise einen Privatfahrer, was sehr angenehm war.
Ich bin in Nationalparks gerne mit Guide unterwegs. Selbst fahren kann man natürlich auch, aber Guides sehen oft Tiere, die man selbst gar nicht wahrnehmen würde. Genau das schätze ich sehr.
Der schönste Blickmoment
Ein besonders schöner Moment war der Ausblick vom Picknickareal auf den Tarangire-Fluss. Von dort oben konnte man die traumhafte Lage des Parks richtig gut sehen und schon Elefanten in der Ferne entdecken.
Dazu kamen die Baobab-Bäume, die dem Park dieses besondere Flair geben. Das war einer dieser Momente, in denen man einfach nur dasteht und schaut, weil die ganze Landschaft so stimmig wirkt.
Lohnt sich auch nur ein kurzer Besuch?

Ich war zuerst ein wenig enttäuscht, als ich gehört habe, dass wir nur vier Stunden im Park verbringen. Im Nachhinein war die Zeit aber völlig ausreichend, weil wir wirklich viele Tiere gesehen haben.
Gerade bei einer gut geplanten Route kann auch ein kurzer Besuch sehr lohnend sein. Tarangire ist einer dieser Parks, die schnell Eindruck machen und trotzdem nicht hektisch wirken.
Was solltest du mitnehmen?
Ein Fernglas ist auf jeden Fall sinnvoll. Auch ein Teleobjektiv für die Kamera ist hilfreich, wenn du Tiere aus der Ferne fotografieren möchtest.
Gerade bei Geparden, Löwen oder Elefanten in der Weite macht das einen großen Unterschied. Wer Tarangire besucht, sollte sich also nicht nur auf das bloße Auge verlassen.
Mein Video zum Tarangire Nationalpark
Im Video siehst du nicht nur die Landschaft, sondern auch die Tiere und die Stimmung im Park noch einmal viel direkter. So bekommst du nicht nur meine Eindrücke im Text, sondern auch ein echtes Gefühl für Tarangire.
Tarangire in deiner Tansania-Reise
Tarangire lässt sich sehr gut mit anderen Stationen in Tansania kombinieren. Wenn du deine Reise planst, helfen dir auch meine Beiträge zur Tansania Reise planen und zur Tansania Safari Packliste.
Wenn du Safari und Badeurlaub (mit Walhaien) verbinden möchtest, schau dir außerdem meine Top Lodges in Tansania für Safari und Badeurlaub sowie Mafia Island Tansania an. Einen Überblick über alle Themen rund um das Land findest du auf meiner Seite Tansania Reisetipps.
Unsere Tansania-Safari Reiseroute

Lohnt sich Tarangire für deine Tansania-Reise?
Ja, für mich auf jeden Fall. Tarangire hat uns mit seiner Landschaft, den Tieren und den besonderen Momenten wirklich gut gefallen.
Vor allem die Geparden mit ihren Jungen, die Elefantenherden, der Blick auf den Tarangire-Fluss und der lustige Affenmoment am Picknickplatz haben den Besuch für mich besonders gemacht.
Auch wenn wir nur etwa vier Stunden im Park verbracht haben, war das völlig ausreichend. Wir haben sehr viele Tiere gesehen und gleichzeitig ein gutes Gefühl für den Park bekommen.
Wenn du genug Zeit hast während deiner Tansania-Reise, würde ich den Besuch auf jeden Fall empfehlen.

zuletzt aktualisiert am July 21, 2026
