Arusha Nationalpark: Unsere Erfahrungen, Tipps und lohnt sich der Besuch?

Der Arusha Nationalpark war unser erster Safari-Park auf unserer Tansania-Reise, und schon dort haben wir gemerkt, wie vielseitig Safaris in diesem Land sein können , vor allem wegen der Walking Safari, die wir hier zum ersten Mal erlebt haben.

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Arusha Nationalpark Safari im Überblick

Ort: Arusha Nationalpark, am Fuße des Mount Meru, Nordtansania.
Besonderheit: einer der wenigen Parks in Tansania, in dem eine Walking Safari möglich ist, weil es keine Raubtiere gibt.
Safari-Gefühl: grün, üppig, waldreich und ganz anders als die klassischen Savannen-Safaris.
Tiere: Giraffen, Wasserbüffel, Warzenschweine, Paviane, Flamingos, Adler, Mongoose, Wasserbock.
Highlights: Walking Safari, Turusia-Wasserfall, Seen mitten im Park, Blick auf Mount Meru.
Mein Tipp: gutes Schuhwerk, neutrale Kleidung und ein Fernglas für die Walking Safari mitnehmen.

Unsere Erfahrungen auf der Reise

Giraffen vor grünen Akazienbäumen und frischem Gras während Walking Safari
Giraffen während der Wandersafari

Der Arusha Nationalpark war unser erster Safari-Park in Tansania, und genau das hat den Besuch für uns besonders gemacht.

Wir sind am Kilimanjaro Airport gelandet, haben in Moshi übernachtet und waren am nächsten Tag in Materuni beim Wasserfall und beim Kaffeerösten, bevor wir weiter zum Arusha Nationalpark gefahren sind.

Übernachtet haben wir zwei Nächte in der Kiboko Lodge direkt am Rand des Parks.

Davor waren wir bereits sechs Nächte auf Mafia Island, weil wir unbedingt die Walhaie sehen und tauchen wollten.

Der Arusha Nationalpark war für uns deshalb ein spannender Einstieg in die eigentliche Safari-Zeit unserer Reise, bevor es später weiter nach Tarangire, in die Serengeti und zum Ngorongoro-Krater ging.

Die Walking Safari: ein besonderes Erlebnis

Partner von Christina cityseacountry beim Fotografieren von Wasserbüffeln während Wandersafari
Während der Wandersafari kamen wir auch an einer Herde Wasserbüffeln vorbei.

Unser Fahrer, der uns die ganze Reise begleitet hat und auch unser Safari-Guide war, hat uns zum Treffpunkt im Park gebracht.

Dort haben wir uns Ranger Nota und einem Auszubildenden angeschlossen und sind für rund zwei Stunden zu Fuß durch den Park gewandert.

Wandersafari mit Ranger und Warzenschweinen im Hintergrund im Arusha Nationalpark
Während der Wandersafari haben wir mehrere Warzenschweine gesehen

Eine Walking Safari wollte ich schon lange machen, und im Arusha Nationalpark ist das möglich, weil es hier keine Raubtiere wie Löwen, Geparden oder Leoparden gibt.

Wir haben zuerst einen Fluss überquert, der vom Mount Meru kommt, Afrikas zweithöchstem Berg.

Kurz danach haben wir eine Herde Wasserbüffel im Gras liegen sehen, direkt neben einer Familie Warzenschweine.

Weiter im Gelände sind wir mehreren Giraffen sehr nahegekommen, was zu Fuß ein ganz anderes Gefühl war als aus dem Fahrzeug.

Ranger Nota hat uns unterwegs immer wieder spannende Details zu Fauna und Flora erzählt: über behaarte, weiche Blätter, die früher als Toilettenpapier genutzt wurden, über lange Dornen, die als Zahnstocher dienten, und über die Henna-Pflanze, mit der sich Frauen die Fingernägel gefärbt haben.

Am Turusia-Wasserfall, der 28 Meter hoch ist, haben wir eine Pause gemacht, und auf dem Rückweg sind wir noch an einer Gruppe Paviane vorbeigekommen.

Wanderung zum Turusia Wasserfall in Arusha Nationalpark
Der Turusia-Wasserfall, ein 28m hoher Wasserfall inmitten des Nationalparks

Eine Walking Safari und andere Aktivitäten im Park wie Game Drives findest du hier:

Der Game Drive im Arusha Nationalpark

Nach der Walking Safari waren wir bereits mitten im Park und haben direkt bei der Einfahrt schon einige Tiere gesehen.

Für den restlichen Tag sind wir mit dem Fahrzeug weiter durch den Park gefahren und haben an einem erhöhten Picknickplatz mit Blick auf einen der Seen unsere Lunchbox gegessen.

Insgesamt haben wir Giraffen, Adler, Mongoose (Mangusten), Flamingos, Warzenschweine, Wasserbock und Wasserbüffel gesehen. Elefanten gibt es im Arusha Nationalpark zwar auch, aber wegen des dichten Waldes und der vielen Wasserstellen bekommt man sie eher selten zu Gesicht.

Die haben wir dann später in Tarangire, der Serengeti und im Ngorongoro-Krater gesehen.

Wasserbock und Zebras am Wasser im Arusha Nationalpark
Wasserböcke und Zebras im Arusha Nationalpark

Was den Arusha Nationalpark besonders macht

Im Vergleich zu den anderen Safarigebieten in Tansania ist der Arusha Nationalpark deutlich grüner und waldreicher.

Die Seen, der dichte Wald und die Nähe zum Mount Meru geben dem Park eine ganz eigene Atmosphäre, die sich stark von der offenen Savanne in Serengeti oder Tarangire unterscheidet.

Genau diese Mischung aus Wald, Wasser und der Möglichkeit einer Walking Safari macht den Arusha Nationalpark für uns zu einem besonderen, oft unterschätzten Ort auf der Tansania-Reise.

Weißkopfadler im Arusha Nationalpark
Adler im Arusha Nationalpark

Mein Video zum Arusha Nationalpark

Ich arbeite gerade am Video zum Arusha Nationalpark. Bis dahin kannst du gerne die anderen Tansania Reisevideos zu den verschiedenen Safarigebieten auf dem YouTube-Kanal anschauen.

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Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Wir waren von früh morgens bis zum späten Nachmittag im Park und hatten damit einen sehr guten Überblick über Walking Safari und Game Drive zusammen.

Bei einer Reisezeit von knapp zwei Wochen war das für uns genau richtig, mehr Zeit ist aber natürlich immer ein Plus, wenn die Route es zulässt.

Flamingo im See im Arusha Nationalpark
Neben dem Picknickareal befindet sich ein See mit Flamingos und Wasservögeln

Wann ist die beste Reisezeit?

Wir waren Anfang bis Mitte November dort, was eigentlich in die kleine Regenzeit fällt. Für uns war November aber der ideale Reisemonat, weil die Walhaie vor Mafia Island nur zwischen November und März zu sehen sind.

Während unserer gesamten Reise hat es kaum geregnet, nur kurz im Arusha Nationalpark und ein einziges Mal ganz kurz in der Serengeti.

grüne Vegetation mit Fluss im Arusha Nationalpark

Praktische Tipps für den Besuch

Für die Walking Safari würde ich gutes, festes Schuhwerk und möglichst neutrale Kleidung empfehlen.

Ein Fernglas ist ebenfalls sehr hilfreich, weil die Paviane bei uns etwas weiter entfernt waren und sich so trotzdem gut beobachten ließen.

Weitere Ausrüstungstipps für deine gesamte Tansania-Reise findest du in meiner Tansania Safari Packliste.

Toilette im Arusha Nationalpark
Picknickplatz mit Toilette im Arusha Nationalpark

Für wen sich der Arusha Nationalpark lohnt

Der Arusha Nationalpark eignet sich besonders für alle, die einmal eine Walking Safari erleben möchten, weil das hier aufgrund der fehlenden Raubtiere gut möglich ist.

Er passt auch gut als Einstieg in eine Tansania-Rundreise, gerade wenn man wie wir direkt von einem Insel- oder Tauchurlaub kommt.

Auch für Reisende, die die grüne, waldreiche Seite Tansanias sehen möchten statt nur die offene Savanne, ist der Park eine schöne Ergänzung zu Serengeti, Ngorongoro oder Tarangire.

Giraffen im Arusha Nationalpark Tansania

Unterschied zu anderen Safariparks

Während Serengeti und Tarangire von weiten, offenen Landschaften geprägt sind und der Ngorongoro-Krater wie eine eigene, geschlossene Welt wirkt, punktet der Arusha Nationalpark mit Wald, Seen und der Nähe zum Mount Meru.

Genau diese Vielfalt macht eine Kombination mehrerer Parks auf einer Tansania-Reise so lohnend.

Lohnt sich der Arusha Nationalpark für deine Tansania-Reise?

Ja, für uns auf jeden Fall. Die Walking Safari mit Ranger Nota war eines der besonderen Erlebnisse unserer ganzen Reise, und die grüne, waldreiche Landschaft rund um den Mount Meru hat uns einen ganz neuen Blick auf Tansania gegeben.

Wenn du auf deiner Reise nicht nur die klassische Savannen-Safari erleben, sondern auch einmal zu Fuß nah an Wildtiere herankommen möchtest, dann lohnt sich der Arusha Nationalpark sehr.

Unsere Tansania Rundreise-Route

Unsere Route war: Kilimandscharo-Region > Arusha Nationalpark > Tarangire Nationalpark > Serengeti > Ngorongoro Conservation Area

Für die restliche Reiseplanung findest du auch meine Tipps zur Tansania Safari Packliste. Wenn du Safari und Badeurlaub verbinden möchtest, schau dir außerdem meine Top Lodges in Tansania für Safari und Badeurlaub sowie Mafia Island Tansaniaan.

Einen Überblick über alle Themen findest du auf meiner Seite Tansania Reisetipps.

 

Christina von cityseacountry während einer Walking Safari im Arusha Nationalpark Tansania
Christina während der Wandersafari im Arusha Nationalpark

Über die Autorin

Christina Leutner ist Reiseexpertin, Reisebloggerin und Autorin, die sich auf Roadtrips, Städtereisen, Luxusreisen und Outdoor spezialisiert hat.
Sie teilt seit über 10 Jahren ihre Reiseerfahrungen auf CitySeaCountry.

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zuletzt aktualisiert am July 27, 2026

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