Packliste für einen Winterurlaub in den Alpen

Da ich in den österreichischen Alpen aufgewachsen bin, kenne ich mich mit Winter und Kälte bestens aus (brrrrrr) und weiß somit, was für einen Winterurlaub in den Alpen wichtig ist.
In den letzten Jahren hatten wir in Tirol einmal -28 Grad Celsius. Wer da raus muss, überlegt sich ganz genau, was es an Kleidung und Ausrüstung benötigt, um die Kälte zu ertragen.

Prinzipiell ist es am besten sich nach dem „Zwiebelprinzip“ einzukleiden. Dies bedeutet mehrere Schichten/Lagen an Kleidung anzuziehen, um für alle Lagen gerüstet zu sein. Gerade beim Wintersport bewährt sich dies. Somit kannst du bei Einkehrschwüngen oder Après Ski soviel Schichten ausziehen, wie für dich angenehm ist. Du solltest weder schwitzen noch frieren.

Immer dabei haben bei einem Winterurlaub solltest du:

Basics für den Winterurlaub
  • Mütze um den Wärmeverlust am Kopf zu kompensieren
  • Schal oder Jacke mit hohem Stehkragen, um den Hals und Nacken vor Kälte zu schützen
  • Handschuhe (ich bevorzuge Handschuhe aus Softshellmaterial, sowie mit Touchfunktion für Handy) wie hier auf Amazon
  • (dickere) Handschuhe für Ski fahren und Snowboarden
  • Handwärmer/Taschenwärmer (gerade für uns Frauen sehr angenehm), gibt es in Herzform oder als Thermopad (einmalig verwendbar, hält bis zu 8 Stunden warm)
  • Funktionsunterwäsche
  • wärmende Jacke oder Mantel
  • ev. Skihose (auch für längere Wanderungen geeignet)
  • warme Socken
  • Schuhe mit guter Profilsohle und wärmendem Futter – TIPP: Ich persönlich verwende aus Erfahrung mit kalten Füßen Wanderschuhe mit guter Profilsohle; Klingt zwar auf den ersten Blick komisch, jedoch isolieren diese durch die dickere Sohle und halten so warm (mein aktueller Favorit: Lowa)
  • Sonnenbrille (und ev. Skibrille zB von Oakley; mit den Skibrillen von Oakley habe ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht)
  • Sonnencreme (gerade im Winter ist durch den reflektierenden Schnee die Sonneneinstrahlung noch stärker)
  • Schutz für die Lippen gegen Austrocknung

Extras fürs Ski fahren:
  • Skischuhe
  • Ski
  • Skistöcke: Mein schon jahrelanger Favorit sind die Skistöcke von LEKI, da die Schlaufen abklippbar sind
  • Skihose (bitte keine Jeans!)
  • Skijacke
  • dünnere Jacke, Funktionspulli (je nach Vorliebe)
  • Funktionsunterwäsche
  • Skisocken = extralange Socken, um das Schienbein zu schützen; die Skisocken von Falke halten sehr gut. Ich habe sie selber in rot/grau
  • Skihelm zum Beispiel von POC
  • Skibrille
  • Skihandschuhe
Extras fürs Snowboarden:

Toilettenarktikel, Medikamente, Papiere etc habe ich hier nicht angeführt. Diese sind extra zu beachten und von Person zu Person verschieden.

Extratipp: Falls die Hände doch eiskalt sind halte ich sie an meinen Nacken. Das ist zwar unangenehm, aber dadurch schaffe ich es, dass meine Hände wieder ein wenig wärmer werden.

Somit sollte einem angenehmen Winterurlaub nichts mehr im Wege stehen. Hast du noch Fragen, dann hinterlasse gerne einen Kommentar.

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Comments 4

  1. Muss ehrlich sagen, dass ich normalerweise eher einen „warmen“ Urlaub bevorzuge, aber auch aufgrund von weniger Gepäck.
    Bin aber im Moment wieder am überlegen, dieses Jahr mal wieder einen Winterurlaub zu machen. Wenn man mit dem Auto fährt ist ja auch das viele Gepäck zu verkraften.

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  2. Die Ski und Snowboard Ausrüstung beinhaltet viele wichtige Teile, wie Brille, Kleidung und Schuhe. Nachwievor ist jedoch der Skihelm sehr wichtig, vor allem im Falle eines Sturzes. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Tragens eines Skihelms hat sich in den letzten Jahren sehr stark verändert. So gehört der Skihelm heute zur Standardausrüstung des Skisportlers. In erster Linie bietet ein guter Skihelm einen hohen Schutz für den Kopf des Fahrers. Dies schließt je nach Modell sogar einen teilweisen Schutz für das Gesicht mit ein. Viele Helme sind im Stirnbereich so ausladend gefertigt, dass auch bei einem Sturz aufs Gesicht einen guten Schutz bieten, da der Helm zuerst am Boden aufkommt und so den Stoß abmildert. Der Helm bietet aber weitere Vorteile: An besonders kalten oder windigen Tagen schützt er den Kopf und die Ohren vor Unterkühlung. In Kombination mit einer großen Schneebrille werden zusätzlich noch die Augen vor Kälte, Wind und Schnee geschützt. Eine gute Sicht bei schwierigen Wetterverhältnissen trägt meist zu einer sicheren Fahrweise bei.

  3. Die Wartezeit am Sessellift, aber auch die Fahrt damit, kann bei sehr niedrigen Temperaturen schon ein Problem sein. Wichtig ist es, dass gerade bei niedrigen Temperaturen gewisse Körperstellen einen optimalen Wärmeaustausch besitzen müssen. Im Klartext heißt es: gut einpacken. Aber gerade wenn man das Zwiebelprinzip verwendet, kann es schnell zum Schwitzen kommen und der Wärmeaustausch ist nicht mehr gegeben. Am Ende kann man im schlimmsten Fall mit einer Erkältung den Rest des Urlaubs im Bett verbringen. Funktionswäsche besitzt den Vorteil, dass sie Kälte von außen nicht nach Innen lässt, aber gleichzeitig atmungsaktiv ist.

    Am angenehmsten finde ich die Wäsche aus Merinowolle. Sie wärmt sehr gut und stinkt nicht. Funktionsunterwäsche kann aber nur zweckmäßig ihre Funktion erfüllen, wenn sie eng an der Haut anliegt. Nur dann kann sie einerseits atmungsaktiv und anderseits wasser- und luftundurchlässig fungieren. Ähnlich sieht es beim Zwiebelprinzip aus. Je enger sie anliegt, umso mehr erfüllt sie ihrem Zweck. Aber anders als bei Funktionswäsche müssen mehrere Schichten übereinander angezogen werden, damit es warm wird, was wiederum auch sehr unbequem werden kann.

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