[7ways2travel] Homestory: Ein Tag mit Christina / CitySeaCountry

[7ways2travel] Homestory: Ein Tag mit Christina / CitySeaCountry

„Wie sieht ein Tag im Leben einer Reisebloggerin / Selbstständigen aus? Was machst du, wenn du nicht auf Reisen bist? Kann man davon leben?“
Diese Fragen höre ich immer wieder. Heute will ich ein wenig Licht ins Dunkel bringen und zeigen, wie ein Tag bei mir / CitySeaCountry so aussieht.

Warum du auf dem Titelbild nicht mich in meiner Wohnung siehst, sondern beim Durchsehen von Fotos mitten auf der Karlsbrücke in Prag vor zwei Tagen, hat einen guten Grund.

Das erfährst du heute im folgenden Artikel mit dem Titel: Homestory – Ein Tag mit CitySeaCountry

Homestory bedeutet nämlich immer öfter nicht zu Hause bei mir in Tirol, sondern ZU HAUSE in der GROSSEN WEITEN WELT.

Homestory: Ein Tag bei mir im Home Office

Einen typischen Arbeitstag habe ich seit Jahren nicht mehr und mein Home Office / Büro kann ich überall mit hin nehmen in Form von Laptop, Notizblock, iPhone, iPad und Fotoapparat.

Das heißt ich kann theoretisch arbeiten wann und wo ich will. Das bringt viel Freiheit, aber auch Eigenverantwortung und viel Disziplin mit sich.

Viel Freiheit.

Im Gegensatz zu früher, als ich noch als Lehrerin und Schulleiterin gearbeitet habe.

Damals wäre es unvorstellbar gewesen während der Woche oder außerhalb der Ferien zu reisen.

Diese Unflexibilität sowie diverse andere Gründe haben mich dazu veranlasst diese Arbeit aufzugeben.

Eine Freundin fragt mich bei jedem Treffen, ob ich es bereut habe, als Lehrerin und Schulleiterin aufzuhören und sie hört jedes Mal die gleiche Antwort: „Keine Sekunde!“

Heute verlaufen die Tage bei mir ganz anders.

[7ways2travel] Homestory: Ein Tag mit CitySeaCountry (so leben und arbeiten Reiseblogger)
Ganz unspektakulär: Mein Home Office am Esstisch. Auf ein eigenes Bürozimmer habe ich absichtlich verzichtet.
Wenn ich nicht 20 h in der Woche im Büro einer Autowerkstatt arbeite, wo meine Arbeitszeiten sehr flexibel eingeteilt sind (Danke, Alex!), dann arbeite ich zu Hause oder von unterwegs.
Obwohl ich sehr freiheitsliebend bin will ich ein wenig finanzielle Sicherheit für meine fixen monatlichen Ausgaben haben.

Den Rest, den ich zum Leben brauche und will, verdiene ich mit meinem Blog bzw. anderen Aufträgen und Projekten.

Wenn ich daheim in Tirol bin stehe ich ohne Wecker auf. Das heißt ich muss nicht zu einer bestimmten Zeit aufstehen. Ich lieeeeeebe es!
Mein natürlicher Wecker sind meistens meine Katzen Lucy und Bär, welche maunzend verkünden, dass sie raus wollen. ?⏰

Bär und Lucy

Meistens starte ich meinen Arbeitstag zu Hause so um 9 Uhr. Obwohl ich es gar nicht als Arbeit sehe, was den Blog betrifft, denn es macht mir Spaß.

Passend dazu mein Lieblingsspruch:

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Diese Fliese entstand während eines Kreativworkshops in La Bisbal an der Costa Brava (auch das kreative Gestalten gehört ab und an zu meiner Arbeit dazu).
Den Vormittag verbringe ich damit Blogposts zu verfassen, zu planen, Fotos zu bearbeiten und auch Emails zu beantworten.

Aber auch Fotos schießen steht öfter mal auf meiner To-Do-Liste wie hier am Plansee:

(Hier hatte ich das Glück, dass meine Nichte dabei war. So gibt es dann auch einmal ein Foto von mir, was eher selten der Fall ist.)

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Social Media ist auch ein wichtiger Bereich in meinem Leben. Mein Lieblingsmedium ist Pinterest, welches ich auch privat oft nutze um mit Hilfe von Pinterest eine Reise zu planen.

Sollte ich gar keine Motivation haben, dann gehe ich hinaus, höre ich mir Podcasts an oder plane die nächsten Wochen und Monate vor.

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Und wenn ich Glück habe wie an diesem Tag, dann sieht es vor meiner Türe so aus.
Ein wichtiger Teil meines Lebens ist meine Weiterbildung.
Ich lese gerne englische Bücher im Bereich Business und Personal Development.
Auch das gehört für mich zu einem Arbeitstag dazu. Ich will up to date sein und mich konstant weiterentwickeln.

Aktuelle Leseliste für die nächsten paar Wochen auf meinem Lieblingsplatz zu Hause → Couch:

Aber ich schreibe nicht nur für meinen Blog, sondern auch für andere Unternehmen und habe Kooperationen mit unterschiedlichen Destinationen und Unternehmen/Marken.

Ich betreue zudem Social Media Kanäle für Unternehmen und setze Webseiten für kleine Unternehmen auf.

Als Blogger sind wir Multitalente.

Wir schreiben, wir fotografieren, wir machen Marketing für uns und andere, wir betreuen die diversen Social Media Kanäle und erstellen Content dafür, wir erstellen Webseiten, wir schlagen uns auch leider mit teils fragwürdigen Kooperationsanfragen herum, wir kommunizieren mit unseren Lesern, wir erstellen Angebote für Kunden, wir arbeiten Projekte und Konzepte aus, wir filmen, wir schneiden und erstellen Videos….

Anstrengender, aber auch spannender sind meine Tage, wenn ich auf Reisen bin. Auch dies sind Arbeitstage und nicht wie viele glauben, entspannte Urlaubstage.

[In der Sonne liegen, Füße hochlegen und an einem Cocktail schlürfen: Das ist die sehr, sehr, sehr, sehr seltene Ausnahme.]

Ein Arbeitstag unterwegs

Erst letzten Monat war ich in London. Grund dafür war eine Christmas Party von einem Netzwerk von Frauen, welche Unternehmerinnen (Entrepreneur) sind.

#7ways2travel: Homestory - Ein Tag mit CitySeaCountry

Dieses exklusive Event für Mitglieder habe ich besucht um andere Unternehmerinnen kennen zu lernen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Weniger für CitySeaCountry, sondern mehr für mein zweites Projekt, welches gerade in den Startschuhen steht: The Female Travelpreneur.

Auch dies gehört zu meiner Arbeit dazu. Networking. Auch wenn es mir persönlich nicht immer so leicht fällt, da ich introvertiert bin.

Ein Arbeitstag am Beispiel London

Um 3:40 Uhr in der Früh bin ich aufgestanden um zum Flughafen Memmingen zu fahren. Dies ist für mich der am nächsten gelegene Flughafen.
Mit dem Flieger bin ich nach 1 1/2 Stunden in London Stansted. Im Flieger habe ich ein Buch dabei (Businessbuch). Mit dem Zug fahre ich nach London. Zwischendurch checke ich Emails und meine Social Media Kanäle.

In London nutze ich den ganzen Tag um für meinen Blog zu recherchieren. Im konkreten Fall für 3 Artikel parallel.
Zum Beispiel diesen hier:
London zur Weihnachtszeit, welcher in Kooperation mit Canon Austria entstanden ist und deshalb als Anzeige markiert ist.

Das bedeutet ich plane schon vorher, wo ich für welchen Artikel Fotos machen muss, welche Art von Foto und welche Ausrüstung ich dafür verwende. (Kamera oder iPhone)

An diesem Tag in London bin ich sehr, sehr viel zu Fuß gegangen.
Während einer Reise für meinen Blog halte ich konstant die Augen offen für Motive und Ideen, welche ich verwenden könnte.

Nachdem ich am Nachmittag im Hotel ankomme, dusche ich mich schnell, ziehe mich um und treffe mich noch auf einen Tee mit einer Kalifornierin und einer Philippinerin in einem Café, bevor wir gemeinsam zur Christmas Party gehen.

Mit der Veranstalterin Carrie Green mache ich ein Interview aus, welches demnächst auf The Female Travelpreneur erscheinen wird.

Nach der Veranstaltung in der Nacht notiere ich noch schnell, was ich nicht vergessen sollte. Dazu reicht mir in diesem Fall auch ein Notizbuch.
Da ich nur mit Handgepäck gereist bin habe ich meinen Laptop ausnahmsweise zu Hause gelassen. Ansonsten habe ich diesen immer dabei. Neuerdings auch mein iPad Pro.

Auf diesem habe ich eine App installiert und ich kann nun mittels passendem Stift von Hand meine Ideen aufschreiben und diese sofort in der App in einen Text umwandeln lassen. Was für eine Erleichterung für mich, da ich lieber von Hand schreibe als zu tippen.

Wenn ich während des Tages eine (Sitz-)Pause mache, fange ich schon an Teile der Artikel zu schreiben bzw. die wichtigsten Punkte zu notieren.

Der Nachteil am alleine reisen und arbeiten unterwegs ist, dass ich selten Fotos von mir habe. Das ganze Selfie-dings ist nicht so mein Fall, denn ich weiß nie, wohin ich schauen soll. Oft habe ich Fotos, wo ich drauf schiele. (Im richtigen Leben schiele ich nicht).

So muss ich, wenn ich ein Foto von mir will, gezwungenermaßen meine Kamera aus der Hand geben und die Ergebnisse sind meistens nicht so, wie ich es gerne hätte.

Hier ein Foto von mir in London beim späten Frühstück und arbeiten, welches die Bedienung gemacht hat:

7ways2travel: Homestory - Ein Tag mit CitySeaCountry

Ein Tag bei CitySeaCountry im Home Office (wo auch immer dies gerade ist), ist also spannend und nie langweilig, aber auch anstrengend.
Ich habe keine fixen Arbeitszeiten und muss mir selber einteilen wann ich arbeite und wo. Das bedeutet auch, dass ich häufig am Wochenende den Laptop aufklappe und recherchiere oder schreibe.

Auch wenn es oft sehr anstrengend ist und ich keine geregelten Tage habe würde ich dies mit keinem „normalen“ Job auf der Welt tauschen.

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und dadurch sehr viele interessante und liebenswerte Menschen kennen gelernt. Darunter auch meine Kollegen von 7ways2travel.

Wie sieht ein Tag bei anderen Reisebloggern aus? Das erfährst du bei meinen Kollegen von 7ways2travel, einem Gemeinschaftsprojekt von 7 österreichischen Reisebloggern. ↓

beste Reiseblogger Österreich

Die kommenden Tage erfährst du, wie meine 7ways2travel-Kollegen ihren Tag verbringen:

Homestory: Ein Tag mit Melanie & Jürgen von Lifetravellerz
Reisebloggerin Gudrun gibt uns Einblick in ihren Tag
Ein Tag mit Cori & Flo von Travelpins sieht so aus
So verbringt Gerhard von Andersreisen verbringt seinen Tag unterwegs in Thailand und zu Hause
Die Homestory von Angelika findest du auf Wiederunterwegs
Homestory: Einen Tag mit Maria von Kofferpacken gibt es hier

7 Gedanken zu “[7ways2travel] Homestory: Ein Tag mit Christina / CitySeaCountry”

  1. Hallo Christina, danke für den Einblick in Deinen Tag. Ich bin immer so neugierig, wie es bei anderen Selbständigen im Homeoffice aussieht, drum war ich schon so gespannt auf ein Foto von Deinem Arbeitsplatz.und dem Ausblick in die Tiroler Berge…. aber ich nehm auch die Katzenfotos! 🙂 glg und bussi aus dem Büro im Weinviertel mit dem Blick auf nasse, kalte, gatschige Felder.

    • Hallo Angelika, extra für dich habe ich nun noch meinen Arbeitsplatz hinzugefügt. Sehr unspektakulär. Ich habe mich absichtlich gegen ein Bürozimmer / Ecke entschieden, denn das bedeutet es gibt keinen“Sauverhau“.
      Meine Unterlagen und notwendigen Ordner sind schön in einem Kasten im Flur verstaut, der Rest meines Homeoffice siehst du auf dem Bild. 😉

      Lg, Christina

      • Ich sitze auch gerade hier in Kapstadt an meinem Esstisch und arbeite. 🙂
        Das einzige, was ein Büro rechtfertigt ist ein guter Bürostuhl. Ich habe immer Rückenschmerzen, wenn ich nicht auf einem richtigen Bürostuhl sitze. Aber auch das gehört halt dazu, wenn man von unterwegs aus arbeitet.

        Schöner Artikel übrigens!!

        GLG Melanie

        • Hallo Melanie!

          Sehr guter Ansatz bezüglich dem Bürostuhl und wie wahr… Ein schlechter Bürostuhl ist furchtbar.
          Meine Esstischbank ist super bequem, ein weiterer Grund warum ich kein Büro und Bürostuhl brauche. 🙂

          Liebe Grüße nach Kapstadt.

          Christina

        • Oh ja, das stimmt! Ich brauche auch eine passende Kombination Tisch/Sessel zum längerfristigen Arbeiten. Sonst gibt’s gleich ziemliche Verspannungen. Und eine Steckdose ist auch Gold wert. Mit wachsender Datenmenge und vor allem bei der Bildbearbeitung saugen Laptop, Festplatten, Smartphone & Co. ziemlich viel Strom.

    • Hallo Gudrun,

      ach, so schlimm ist es auch nicht. Im Moment sind die Straßen frei und in den Feldern liegt vielleicht 20cm Schnee. Aber wenn ich ehrlich bin habe ich Flip-Flop-Wetter auch viel, viel lieber.

      Liebe Grüße,
      Christina

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