Die Devatas von Angkor Wat

Nymphen der hinduistischen Mythologie und barbusige Schönheiten in Angkor Wat – auch hier hĂ€lt der Silikonwahn Einzug

Klingt wie ein Medientitel, aber ich spreche hier nicht von der alljÀhrlichen Playboy-Konferenz in Angkor Wat.

Beim Eingang zu Angkor Wat befinden sich entlang der WĂ€nde die wohl meist fotografierten Frauen der Vergangenheit. Die Apsaras und Devatas.

Silicone implants in Angkor Wat
Devatas in Angkor Wat

Apsaras sind himmlische TĂ€nzerinnen, die aus dem Milchmeer geboren wurden und meist auf LotosblĂŒten tanzen.

Die Devatas sind weibliche Schutzgöttinnen und leben am Berg Meru im Palast Indras. Sie sind stehend dargestellt. Alleine in Angkor Wat gibt es an die 1500 Reliefs der Devatas.

Kunstvolle Frisuren und jede mit eigenem Gesichtseindruck faszinieren vor allem MĂ€nner.

Ob die Devatas aufgrund des Einsatzes dieses Herren so schmunzeln?
Ob die Devatas aufgrund des Einsatzes dieses Herren so schmunzeln?

Ganz besonders genau lauschte ich der ErzĂ€hlung des FĂŒhrers in Angkor Wat.

Die Reliefs der Apsaras und Devatas in Angkor Wat sind sehr filigran und empfindlich und durch die WettereinflĂŒsse gefĂ€hrdet. Vor allem die vorstehende Oberweite ist gefĂ€hrdet, da sie innen teils hohl sei. Damit die BrĂŒste nicht zerstört werden werden sie mit Silikon befĂŒllt.

Schönheits-OP fĂŒr hunderte Jahre alte Damen, Ă€h Göttinnen?  …Auf dieser Welt gibt es nichts, was es nicht gibt.

Der FĂŒhrer hat mir versichert, dass dies wahr sei. Ich musste beim Gedanken daran lachen. Uralte Frauen mit Silikonimplantaten. Ob dies nun wirklich stimmt kann ich weder bestĂ€tigen noch widerlegen.

Es war auf jeden Fall eine Auflockerung fĂŒr das Tempel hĂŒpfen in Angkor in Siem Reap.

Was meinst oder weißt du darĂŒber? Ist dies Unfug oder Wahrheit?

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17 Gedanken zu „Die Devatas von Angkor Wat“

  1. Auf jeden Fall eine gute Story! Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass die Reliefs aus dem Gestein herausgemeißelt wurden, also innen nicht hohl sind. Aber wer weiß das schon so genau! Sonnige GrĂŒĂŸe, Jutta

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    • Das habe ich mir auch gedacht. Leider/zum GlĂŒck kann man nicht darauf einschlagen und schauen, ob sie hohl sind oder nicht. Was ich ĂŒbrigens auch interessant fand: es gibt noch sehr viele Tempel etc., die in diesem Gebiet noch nicht freigelegt wurden. Vielleicht sollten wir uns einfach melden und dabei helfen, dann wĂŒrden wir auch herausfinden, ob es stimmt oder nicht mit den „hohlen“ Reliefs. 😉

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    • In this case a guide was great (if they have interesting stories to tell). Otherwise I like to explore things on my own. IÂŽm sure you still had a great time (even without a guide) in Angkor Wat.

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  2. These engravings are gorgeous. Although I’ve been to Angkor Wat, I never knew about the Apsaras and Devatas. We did have a guide, but the story of these dancers and Goddesses totally escaped me–or perhaps I was just lost in the pall of their haunting beauty.

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  3. Also ich bin keine Fachfrau, aber ich habe vor einiger Zeit eine Reportage zur Restauration Angkors und der Relieffs gesehen… Angkor-Tempel bestehen zum Teil aus Sandstein. Dieser wird aufgrund des vielen Regenwassers ausgespĂŒlt und unterhöhlt. Diese VorgĂ€nge zerstören die Darstellungen an den WĂ€nden, da diese der Witterung ausgesetzt sind. Die Restauratoren unterspritzen die entstandenen HohlrĂ€ume tatsĂ€chlich, nachdem sie durch vorsichtiges Abklopfen ausfindig gemacht wurden… Allerdings nicht mit Silikon, sondern mit einem flĂŒssigen Gemisch, dass dem Sandstein sehr Ă€hnlich ist und vorsichtig aushĂ€rtet.
    Somit ist die Silikongeschichte eine witzige Story aber nicht ganz wahr… 😉

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    • 😀 Danke Sandy fĂŒr die ErklĂ€rung. Somit wurde diese witzige Geschichte leider als nicht wahr entlarvt. WĂ€re auch zu komisch um wahr zu sein. Auf jeden Fall war die ErklĂ€rung des Guides interessant und die Apsaras und Devatas blieben mir dadurch in guter Erinnerung.

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