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Seoul – Die Stadt, die niemals schläft Teil 1

Mal wieder ein richtiges Abenteuer, etwas Neues entdecken, auf ins Land meines Lieblingshobbys, des koreanischen Kampfsports. Das war meine Motivation. Die Durchführung? Dauerte.

Seoul Südkorea

Grund: Allein reisen ist nicht jedermanns Sache. Nachdem sich aber kein Reisepartner finden ließ, machte ich in diesem Oktober Nägel mit Köpfen. Der Herbst sollte es sein, den farbenfrohen „Indian Summer“, der in Korea herrscht, wollte ich unbedingt sehen. Und dann ging es los, voller Erwartung, Spannung und ein wenig mulmigem Gefühl. Sprachbarriere, Sitten und Gebräuche, was wenn ich etwas falsch mache? Nun, Seoul ist eine moderne Stadt, ich schon ein großes Mädchen (groß im Sinne von alt genug). Wird schon schief gehen. Und so war ich unterwegs in eine der schönsten und genialsten Städte, die ich bisher bereisen durfte.

Dongdaemun Seoul Südkorea

Dongdaemun – das Osttor Photo von Lisi Ruetz

Bis auf den Straßenverkehr ist alles geordnet und geregelt und dennoch nicht akribisch, sodass man sich durchaus in der Ordnung wohl fühlt. Für Sightseeing gibt es genug Möglichkeiten, hop on-hop off-Busse, die sehr gut vernetzte und einfach zu verstehende U-Bahn, verschiedenste Programme für Touristen. Sprachbarriere? Vorhanden, aber nicht unüberwindbar. Südkorea hat Englisch als Weltsprache durchaus anerkannt, sodass jedes Straßenschild und jeder Wegweiser auch auf englisch oder in der „romanischen“ Sprache geschrieben steht. Auch die Menschen versuchen zu kommunizieren. Verlaufen kann man sich kaum. Auch wenn man sich nicht versteht, wird mit allen möglichen Mitteln versucht, zu helfen und zu unterstützen.

Seoul  Südkorea

Palastwache in Seoul   Photo von Lisi Ruetz

Die Stadt, die niemals schläft.

Das kann jeder sagen, doch noch nirgendwo habe ich es so sehr erlebt wie in Seoul. Viele Geschäfte und Kaufhäuser haben bis tief in die Nacht auf, ebenso wie Restaurants. Mitternachtsshoppen? Kein Problem. Im Einkaufsviertel Myeongdong lief das Leben um 11 Uhr abends wie bei uns am 24.Dezember kurz vor Ladenschluss. Man geht dort auch mit Trollis einkaufen, Tüten schleppen ist bei einem „richtigen“ Einkaufsbummel auch viel zu anstrengend.

Cheonggye River Seoul Südkorea

Cheonggye-Fluss, Blick über die Stadt, über den „Erholungsfluss“, der tiefer gelegt wurde  Photo von Lisi Ruetz

Koreaner stehen nicht auf T-Shirts. Anders als wir mögen vor allem die Koreanerinnen blasse Haut. Sie tragen lange Ärmel und oft hochgeschlossen, auch wenn man im Fernsehen oft etwas anderes sieht. Der Alltag besteht nun eben aus zu viel Sonne, sodass es besser ist, seine Haut ein wenig zu verhüllen, was aber nicht aus „biederen Gründen“ verboten ist. Bein wird dort durchaus gezeigt! Für Ausländer ein wenig verwirrend ist es dann oft, dass in jeder Hautcreme, die man kaufen möchte (koreanische Kosmetik ist im internationalen Markt stark im Kommen) mindestens Lichtschutzfaktor 20 zu finden ist. Gut, einkaufen gehen kann man dort also, das Flair genießen, sich umsehen. Aber was hat Seoul sonst noch zu bieten? Eine ganze Menge! Verschiedenste Dinge! Ein paar davon möchte ich euch hier vorstellen, auch wenn es nur ein kleiner Teil dessen ist, was Seoul wirklich ausmacht. Stadtviertel mit Themen: Einkaufsviertel findet man in Seoul nicht zu knapp. Aber viele Gegenden sind für bestimmte Themen bekannt. So ist Insadong mit vielen handwerklichen Läden ausgestattet, die Gegend um die Hongik-Universität (Hongdae) für die künstlerische und jugendliche Gestaltung mit vielen speziellen Cafés und bunten Ecken. Myeongdong und Dongdaemun warten mit großen Shopping-Ecken auf, wobei man im ersteren sehr viel für die junge Generation finden kann und in letzterem viele versteckte Ecken mit Schätzen und Straßenmärkten neben riesigen Einkaufszentren.

Han River Seoul Südkorea

Niemals schlafendes Seoul mit dem Han-Fluss  Photo von Lisi Ruetz

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Lisi RuetzLisi Ruetz, Autorin der Fantasybuchreihe „Der Schattenkristall“ begab sich diesen Herbst auf einen Solotrip nach Seoul, Südkorea und erzählt uns von ihren Erfahrungen in der Stadt, die niemals schläft.

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