Pinterest Strategie: Wie du mit Pinterest mehr Traffic für deinen Blog und dein Unternehmen bekommst

Pinterest und Pinterest Marketing sind in der Welt der Blogs und im Unternehmensbereich nicht mehr wegzudenken.

Pinterest war und bleibt mein Lieblings“SocialMedia“Instrument seit ich mit Bloggen angefangen habe. (Warum ich Social Media in Anführungszeichen gesetzt habe erkläre ich weiter unten im Post.)
Vor Jahren noch haben sich sehr wenig deutschsprachige Blogger, Influencer und Unternehmen für Pinterest und Marketingstrategien zur bestmöglichen Nutzung interessiert.

Ich habe schon immer sehr viel Wert auf Pinterest gelegt, denn seit Anfang an bringt mir Pinterest neben Google den meisten Traffic auf die Seite. (Dies ist 2018 nach wie vor der Fall.)

Pins, welche ich Anfang 2014 gepinnt habe, werden nach wie vor weitergepinnt und bringen mir noch immer täglich Leser auf CitySeaCountry.

Ein paar meiner Pins wurden mittlerweile über 32.000 mal weitergepinnt und dies geschieht nach wie vor ohne mein Zutun.

Kreierter Content bleibt auf Pinterest also jahrelang erhalten und wird aufgefunden, im Gegensatz zu den anderen schnelllebigen und kurzweiligen Social Media Kanälen.

Seit letztem Jahr hat sich das Interesse an Pinterest in der Onlinewelt grundlegend geändert.
Vor allem und auf Grund von Facebook Zero und auch dem Rückgang von organischer Reichweite auf Instagram interessieren sich immer mehr Blogger, Influencer, aber auch Unternehmen für Pinterest und verwenden mehr Zeit für ihr Marketing auf Pinterest.

Pinterest Strategie & Marketing Tipps und Tricks

Pinterest Marketing & Strategietipps für mehr Traffic auf deinem Blog und Webseite

Pinterest verstehen lernen

Pinterest ist kein klassischer SocialMedia-Kanal wie etwa Facebook, Instagram, Twitter usw., sondern vor allem eine Suchmaschine. 

Mit über 2 Milliarden! Suchanfragen monatlich zählt Pinterest zu den ganz Großen im Bereich Suchmaschinen.

Im Folgenden gebe ich dir Tipps und Strategien, wie du mit Hilfe von Pinterest mehr Traffic für deinen Blog und deine Webseite bekommst, egal ob du Blogger, Influencer, Unternehmer, Autor oder im Tourismusbereich tätig bist.

Da dies ein sehr ausführlicher und langer Post ist mit vielen Tipps und Hinweisen, sowie Strategien, kannst du dir den ganzen Artikel auch in Form eines PDFs herunterladen.

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Bei Pinterest fängt alles mit deiner Visitenkarte, dem Profil an. Wie du dieses optimal nutzen kannst um mehr Traffic für deine Webseite zu erhalten, erkläre ich dir nun:

Dein Pinterestprofil optimieren

1. Business Account / Unternehmenskonto

Eine der ersten Sachen, die du tun solltest ist dein Pinterestprofil in ein Unternehmenskonto zu ändern. Dies ist kostenlos und funktioniert ganz einfach.

1. Klicke auf dein Profilbild und gehe zu Hilfe:

2. Klicke auf Unternehmen und Webseiten und folge der Anleitung:

 

 

Warum ein Unternehmenskonto in Pinterest so wichtig ist:

Du kannst damit

  • deine Analytics in Pinterest anschauen
  • „Rich Pins“ aktivieren
  • deinen Blognamen / deine Marke verwenden anstatt deinen privaten Namen
  • (in Zukunft Pinterestwerbung schalten; bis jetzt funktioniert dies nur in ausgewählten englischsprachigen Ländern)

Ein Unternehmenskonto hilft dir dabei, mehr darüber zu erfahren, welche Boards am besten funktionieren, welche Pins am meisten gesehen, angeklickt und gespeichert wurden.

Die Analytics helfen dir auch dabei herauszufinden, welche Art von Pin gut funktionieren (mit Text, ohne Text,…) und zeigen dir, welches deiner Boards am meisten gesehen und aufgerufen wird.

2. Deine Webseite / Blog verifizieren

Du kannst und solltest bei Pinterest deine Webseite / deinen Blog verifizieren lassen. Dies sollte nicht zu lange dauern, bis deine Webseite von Pinterest verifiziert wurde.

3. Rich Pins

So genannte Rich Pins teilen Pins in Kategorien, wie Artikel, Rezepte, Apps und Produkte ein. Auf Pinterest findest du unter Hilfe (rechts oben), wie du Rich Pins aktivierst.

Eine viel, viel schnellere und leichtere Möglichkeit, Rich Pins zu aktivieren findest du in meinem Ebook. Du kannst dir dieses kostenlos herunterladen. Du findest darin auch alle anderen, in diesem Artikel erwähnten Tipps und Schritte zur Optimierung deines Pinterestkontos.

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4. Dein eigenes Profil

Dein eigenes Profil (Profilname und Profilbeschreibung) hilft anderen Pinterestnutzern dabei,  dich mittels Suchwörtern zu finden. Du solltest also darauf achten, dein Profil SEO-mäßig zu optimieren und darauf, dass in deinem Profilnamen und Profilbeschreibung Suchwörter vorkommen, mit denen du in Zusammenhang stehst und durch welche du gefunden werden kannst und vor allem willst.

Profilname:

Dein eigener Profilname kann immer wieder geändert werden und du kannst diesen auch mit Suchwörtern ergänzen.

zB: CitySeaCountry Reiseblog | Abenteuer, Luxusreisen, Roadtrips, vegan

Profilbeschreibung:

Dein eigenes Profil erklärt in 160 Zeichen, wer du bist und was du machst. Du solltest dies mit Keywords (Suchwörter) optimieren, welche für dich wichtig sind, jedoch sollte die Beschreibung noch einen Sinn machen. Eine sinnleere Aneinanderreihung von Suchwörtern macht wenig Sinn. Unschön schaut es auch aus in deiner Profilbeschreibung Hashtags zu verwenden. Deine zukünftigen Follower sollen merken, dass ein Mensch den Kanal betreibt.
Wenn du ein Angebot hast oder ein Freebie dann kannst du auch hier darauf verlinken.

Deine Boards und Gruppenboards

Du kannst bei Boards zwischen normalen Boards und Gruppenboards wählen. In den normalen Boards kannst nur du selber pinnen. Niemand anders kann hier einen Pin hinzufügen oder löschen.

Bei deinen eigenen Gruppenboards kannst du anderen einladen und hinzufügen. Die von dir eingeladenen Pinner können deren eigene oder fremde Pins auf deinem Gruppenboard hinzufügen. In der Beschreibung des Gruppenboards solltest du eventuelle Gruppenregeln festlegen oder wie dich Interessierte kontaktieren können um hinzugefügt zu werden.

Du erkennst Gruppenboards daran, dass im Profilbild links unten mehrere Personen/Pinner darauf zu sehen sind.

Einzelgruppenboards haben als Profilbild den Pinnen und Betreiber des Boards als Profilbild.

Der Vorteil von Boards vs. Gruppenboards

Das normale Board auf welchem nur du pinnen kannst hat den Vorteil, dass eben nur du pinnen kannst. Du hast 100% Kontrolle darüber, welche Pins du inkludierst.

Bei Gruppenboards hast du diese Kontrolle nicht mehr. Es kann also sein, dass Mitglieder Pins posten, die eigentlich nicht relevant sind oder die dein Gruppenboard im schlimmsten Fall spammen. Dem kannst du entgegenwirken, indem du klare Regeln für das Gruppenboard festlegst bzw. solltest du ab und zu durchschauen, ob die Pins relevant sind. Du kannst Mitglieder bei Verstoß oder Nichtbeachtung auch wieder entfernen.

Zu deinen eigenen Boards. Wenn du einen Blog führst dann solltest du auf jeden Fall ein Board haben, in welchem du ausschließlich deine eigenen Posts pinnst. Am besten hast du dieses Board als erstes in deiner Boardreihe. Die meisten Pins werden zwar über die Suchfunktion gefunden und nicht direkt über dein eigenes Profil, aber sollte jemand direkt nach deinem Profil suchen, dann sollte dein eigenes Board an erster Stelle sichtbar sein.

Zu den anderen Boards: Du solltest hier nicht nur deine eigenen Pins pinnen, sondern auch Pins von anderen Pinnern. Pinterest mag neuen, frischen und unterschiedlichen Content (Pins). Dadurch werden automatisch deine eigenen Pins relevanter und werden in der Suchanfrage weiter oben angezeigt.

Pinterest ist also nicht nur ein: Ich, ich, ich-Medium.

Der Vorteil von Gruppenboards
Deine eigenen Gruppenboards

Der Vorteil deines eigenen Gruppenboards ist, dass du andere einladen kannst, mitzuwirken. Jeder, der bei deinem Gruppenboard mitmacht, hat nun dein Gruppenboard automatisch auf seinem Profil. Das bedeutet mehr Augen auf deinem Board. So erhältst du nicht nur mehr Follower, welche dir und deinem Gruppenboard folgen werden, als auch eine größere Reichweite im Allgemeinen.

Fremde Gruppenboards

Hast du selber wenig Follower wird es schwieriger werden, dass andere sich für dein Gruppenboard interessieren und daran teilnehmen wollen.

Ist dies der Fall, dann kannst du immer noch bei anderen Gruppenboards mitmachen. So bekommst du eine größere Reichweite für deine Pins. Denn deine Pins werden nun auch auf vielen anderen Profilen angezeigt.

Solltest du selber schon viele Follower haben ist es dennoch gut bei dem einen oder anderen Gruppenboard mitzumachen.

So findest du passende Gruppenboards:

Am besten funktioniert dies auf dem Smartphone. Öffne Pinterest und klicke unten auf „Entdecken“. Wähle Pinnwände aus und gib deinen gewünschten Suchbegriff ein wie z.B. Reisetipps Europa.

Nun werden dir alle Pinnwände mit dem Them Reisetipps Europa angezeigt. Klicke darauf und schaue, ob dies eine Gruppenpinnwand ist. Wenn nicht, dann schau dir die nächste Pinnwand an.

Hast du ein passendes Gruppenboard gefunden, dann kontaktiere den Ersteller der Pinnwand und frage höflich nach, ob du teilnehmen kannst.

Tipps zur Optimierung der Pins

Das Bild, welches du auf Pinterest hochlaufest, solltest du bereits mit Suchwörtern hochladen. Statt img431.jpg (oder .png) zum Beispiel Packliste Indien Frauen.jpg (oder .png). Ob du die Wörter groß oder klein schreibst ist dabei unerheblich. Durch das richtige Bezeichnen des Bildes werden deine Bilder dadurch schon aufgefunden.

Achte auch darauf, dass du die Fotos oder Pins mit Text (Canva ist hier sehr hilfreich) im Hochformat verwendest. Mittlerweile gibt es auch immer mehr quadratische Bilder und Pins mit Texten. Nach wie vor sind querformatige Pins ein NoGo. Sie werden zwar angezeigt, schauen aber furchtbar aus und gehen in der Flut an hochformaten Pins unter.

Optimiere deinen Blog / Webseite

Mach es deinen Lesern einfach deine Posts und Artikel zu teilen. Installiere „Pin“buttons auf deinem Blog und deiner Webseite. Einige Themes kommen schon mit Pinterest Share Buttons. Wenn du dies nicht hast dann installiere dir ein WordPress Plugin, wie zum Beispiel das jQuery Pin it Button For Images.

Promote deinen Pinterestaccount

Vergiss nicht, deinen Pinterestaccount auch auf anderen Plattformen und in deinem Newsletter (sofern du einen hast) zu promoten.

Dein Pinterestprofil sollte auch auf deiner Webseite und dem Blog gut sichtbar sein. Mach es deinen Lesern einfach, dir auf Pinterest zu folgen.

Boardbooster und Tailwind

Boardbooster und Tailwind erlauben es dir Pins zu planen und automatisch pinnen zu lassen. Du kannst dich kostenlos bei Boardbooster und bei Tailwind anmelden und ausprobieren, ob dies etwas für dich ist.

Boardbooster ist wohl die hässlichste Seite, die es gibt, aber lass dich vom Design nicht abschrecken. Es gibt viele Arten und Möglichkeiten, wie du mit Hilfe von Boardbooster mehr Traffic für deine Seite erhältst. Ob Boardbooster oder Tailwind ist Geschmacksache.

Tailwind ist im Unterschied zu Boardbooster offizieller Pinterestpartner.

Schau dich einfach selber um und teste, ob Tailwind oder Boardbooster etwas für dich ist.

Persönlich habe ich Boardbooster ausprobiert und hatte gute Erfahrungen damit. Im Moment konzentriere ich mich auf das manuelle Pinnen. Dies sollte nicht unterschätzt werden. Anscheinend belohnt der Pinterestalgorithmus das manuelle Pinnen. (Beweisen oder bestätigen kann und will ich dies natürlich nicht.)

Pinterest Marketing NoGo’s

Auf Pinterest gibt es wie überall auch bestimmte NoGo’s im Marketing- und privaten Bereich.

1. Einen bestehenden Pin eines fremden Pinners so bearbeiten, dass der ursprüngliche Link entfernt wird und du deinen eigenen
platzierst. (Ja, solche Leute gibt es.)

2. Links wie bit.ly etc. verwenden. Diese werden von Pinterest nicht akzeptiert.

3. Immer wieder den gleichen Pin auf das gleiche Board pinnen. Kann als Spam eingestuft werden und dem Board mehr schaden
als nutzen.

FAQ’s zu Pinterest

Zum Schluss noch ein paar Fragen über Pinterest, welche ich immer wieder gestellt bekomme:

Machen Hashtags auf Pinterest Sinn?

Seit einigen Monaten gibt es auf Pinterest nun auch Hashtags. (Natürlich wurden diese auch schon früher verwendet, was sich aber auf die Reichweite und das Finden nicht ausgewirkt hat).

Hashtags sollten sinnvoll verwendet werden. Was bedeutet das? Pinterest gibt an, dass nicht mehr als 20 Hashtags in einem Pin verwendet werden sollten. (Ich persönlich finde dies viel zu viel und sehr störend, wenn ich die Beschreibung in einem Pin lese). Hashtags werden im Moment blau angezeigt. Die Beschreibung in schwarz sticht somit weniger hervor. Wie erwähnt ist meine persönliche Präferenz, dass ich die Beschreibung gut lesen kann, damit ich weiß, worum es im Pin geht. Hashtags interessieren mich bei der Beschreibung weniger.

Allerdings verwende ich auch ab und zu an die 3 relevanten Hashtags.

Warum?

Weil du über Hashtags Pins nur zu diesem Hashtag findest. Es werden dir alle Pins zu diesem Hashtag angezeigt und es wird dir auch angezeigt, wann der Pin mit diesem Hashtag gepinnt wurde. Die aktuellsten Pins mit dem ausgewählten Pin zeigt es dir oben an.

Ohne Hashtagsuche, sondern mit der „normalen“ Suchwörtersuche zeigt es dir zuerst die beliebtesten Pins oben an.

Meine privaten Boards haben alle dieselben Namen: Urlaub mit Hund oder so – Was soll ich da noch groß anfangen und noch ein Pinboard machen mit ähnlichem Namen?

Du musst nicht unzählige, ähnliche Boards machen. Wenn es um das Thema Urlaub mit Hund geht, dann befülle das Board immer weiter mit relevanten, diversen Pins, die sich alle zum Thema Urlaub mit Hund beschäftigen. Less is more!, wenn es um das Thema Boards erstellen geht. Lieber weniger Boards mit vielen, qualitativen und relevanten Pins, als 20 Boards mit jeweils 10 Pins. Wenn der Pinterestalgorithmus sieht, dass du ein Board immer wieder mit relevanten Pins befüllst, dann wird es höher gerankt als 5 ähnliche Boards, auf denen wenig geschieht.

Bsp. für ein Board zum Thema Urlaub mit Hund:

Urlaub mit Hund in Österreich / Deutschland / Steiermark / Slowenien / Nordsee….
Diese Hotels erlauben Urlaube mit Hund…
Meine Erfahrungen und Tipps für einen Urlaub mit Hund…
Packliste für einen Urlaub mit Hund

Wieviele Boards sind sinnvoll? Darf man im Nachhinein auch welche löschen?

So viele du benötigst. Wichtig ist allerdings, dass du nicht unzählige Boards erstellst und diese nur mit, sagen wir 10 Pins befüllst und dann nichts mehr darauf pinnst. Wie überall gilt: Weniger ist mehr in dem Sinne, dass du lieber weniger Boards hast, diese aber aktiv mit mehr relevanten Pins befüllst.

Du kannst im Nachhinein Boards löschen. Dabei musst du aber bedenken, dass du somit die Follower, welche nur diesem Board folgen, verlierst. Wenn du das Board im Moment nicht verwendest (also nicht darauf pinnst) und es nur wenige Pins darauf vorhanden sind kann das deine Reichweite auf Pinterest verschlechtern.

Besser ist es die neue Möglichkeit der Archivierung eines Boardes zu verwenden. Du kannst dieses später wieder aktivieren und darauf pinnen. Das archivierte Board bleibt auf deiner Profilseite sichtbar.

Du hast auch die Möglichkeit dein Board auf geheim umzustellen. Damit bleibt es dir erhalten, aber es kann nicht mehr öffentlich aufgerufen werden.

Was macht Sinn, dass ich mache: Einen Blogpost mit verschiedenen Pins kreiieren oder immer den selben Pin zu einem Post?

Du weißt nie, welcher Pin am besten auf Pinterest ankommt. Deshalb ist es immer gut zu einem Blogpost bzw. Artikel mehrere Pins zu gestalten. Versuche einen Pin ohne Text (wenn das Bild aussagekräftig genug ist) und vielleicht noch zwei andere mit Text. Versuche auch die Suchwörter passend zu der Pinbeschreibung zu ändern oder auch das Bild (Grafik mit Text) verschieden zu benennen. Natürlich immer so, dass die Wörter auch dazu passen.

Pinne deinen Pin und beobachte mit Hilfe der Analytics wie oft dein Pin gepinnt wurde. Es kann sein, dass ein Pin zu einem Blogpost wunderbar funktioniert ein anderer Pin zu selbigen Blogpost überhaupt nicht.

Du muss natürlich nicht alle Pins in deinen Blogpost einbauen. Ich baue meistens einen Pin ein, manchmal auch mehrere zur Auswahl. Wenn ich nur einen Pin im Blogpost einbaue pinne ich die anderen so auf Pinterest.

Was bringt mehr? Pinnen in meinen Pinboards oder mich einfach wo in andere reindrängen?

Reindrängen in andere Boards funktioniert nicht. 😉 Du musst dazu den Ersteller des Gruppenboards bitten, dich zum Gruppenboard hinzuzufügen. Den Ersteller eines Gruppenboards erkennst du daran, dass er im Gruppenboard ganz links auftaucht.

Was bringt mehr? Das kommt darauf an. Hast du selber noch nicht viele Follower auf Pinterest und wenige Zugriffe auf dein Profil (dies siehst du in den Analytics), dann ist es besser bei Gruppenboards mitzumachen. Mein Tipp ist, dass du dir Gruppenboards suchst, welche mindestens 1000 Follower haben, damit deine Pins auch von anderen gesehen werden.

Natürlich sollst und kannst du deine Pins auch in deinen eigenen, relevanten Boards pinnen. Du willst deine eigenen Boards und Pins ja bekannter machen. Die Boards leben von neuen und relevanten Pins.

Was bringt denn DIR am meisten? Eigene Boards oder Fremde?

Die Mischung machts. Ich kann nicht generell sagen, dass meine eigenen Boards oder fremde Gruppenboards mehr bringen. Mal ist es so, mal so. Im Moment hat am meisten Zugriff mein Board über meine eigenen Blogposts, sowie meine eigenen Gruppenboards. Aber auch andere Gruppenboards sind für mich hilfreich.

Wie gesagt, wenn du selber noch wenig Follower hast dann konzentriere dich darauf geeignete Gruppenboards zu finden um darauf mitzupinnen und lass deine eigenen Boards mit Pins wachsen.

Wenn ich einen „neuen“ Pin habe, dann macht es keinen Sinn den z.B. in seinem eigenen Board „Blogposts“ und dann auch gleich auf verschiedenen Gruppenboards zu verteilen, oder? Wieviel Zeitabstand lässt Du, bis Du ihn bei Gruppenboards repinnst? Oder machst Du’s ganz anders?

Wenn ich einen neuen Pin auf Pinterest hochlade, dann kommt er natürlich auf mein Board mit den Blogposts von CitySeaCountry. Dann pinne ich andere Pins und später pinne ich den neuen Pin entweder auf einem passenden Gruppenboard oder in meinen eigenen (Gruppen)boards.

Ich versuche, wenn ich Zeit habe, die nächsten Tage diesen Pin in weiteren Gruppenboards und Boards zu pinnen.

Wenn das zu anstrengend ist, dann kannst du dies auch automatisch mit Boardbooster machen (die ersten 30 Tage sind kostenlos).

Ich versuche dennoch so oft als möglich selber zu pinnen. Anscheinend belohnt der Pinterestalgorythmus das manuelle Pinnen.

Hast Du den Eindruck, dass gut gefüllte Boards (mit z.B. 50 Pins) besser gefunden werden als Boards wo z.B. am Anfang nur 10 Pins drinnen sind?

Auf jeden Fall. Boards bei denen viel mehr Pins enthalten sind, welche relevant für das Boardthema sind und immer wieder aktualisiert werden (mit neuen, nicht den gleichen Pins) werden auf Pinterest als wichtiger eingestuft. Konzentriere dich also wie zB bei der Frage weiter oben zum Thema Urlaub mit Hund darauf am Anfang weniger, aber gut befüllte, relevante Boards zu haben und diese auch zu pflegen.
Ich habe vor kurzem Boards, welche ich kaum benutze oder welche wenig Pins haben im Moment archiviert. Sie sind noch da, aber sie beinflussen meine Reichweite somit nicht mehr negativ.

Wenn du ein Board erstellen willst, aber noch wenig Pins darauf hast, dann mach es geheim und stelle es öffentlich, wenn du genügend Pins darauf hast oder pinne relevante und gute Pins von anderen (außer in deinem eigenen Blogposts-Board). Dies hilft dir auch deine Reichweite zu erhöhen, da der Algorithmus sieht, dass du relevanten und aktuellen Content verteilst.

Wo siehst Du den Vorteil wenn Du Pins repinnst? Eigentlich schickst Du dann ja die Leser zu Deinem Thema auf andere Blogs.

Auf meinem Board über meine Blogposts (CitySeaCountry Reiseblog |…) poste ich nur meine eigenen Pins, denn wie der Name schon sagt, geht es dabei um meine Posts.

In anderen Boards jedoch pinne ich auch interessante Pins von anderen Nutzern. Warum? Weil die Boards somit vielfältiger sind und für fremde Personen interessanter werden. Somit bekomme ich zugleich Follower, welche sich für die Pins und das Thema eines Boards besonders interessieren.
Pinterest lebt von neuen, vielfältigen und relevanten Pins. Es geht nicht darum, nur seinen Content zu posten.

Warum? Die meisten Pins werden sowieso über die Suchfunktion gefunden. Wenig suchen explizit nach deinem Profil (außer sie kommen von deiner Webseite und folgen dir auf andere Weise).

Dadurch, dass du auch anderen Content (fremde Pins) zu dem selben Thema pinnst (z.B. Kurzreisetipps) werden auch deine eigenen Pins zum Thema Kurzreise beim verwandten Inhalt in der Suchfunktion angezeigt.

Liefern bei Dir Pins gleich nach dem Pinnen schon Traffic bzw. erste Zugriffszahlen (Close-ups…)? Oder dauert das seine Zeit bis sie von anderen gesehen haben?

Das ist generell schwierig zu beantworten. Manchmal bekomme ich gleich erste Zugriffszahlen, manchmal dauert es ein bisschen. Es kommt immer darauf an, zu welcher Uhrzeit ich pinne, wohin ich pinne und auch um welches Thema es sich handelt.

Das musst du für dich ausprobieren.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Tipps zur Steigerung der Reichweite

  • dein Pinterestprofil und die Beschreibung optimieren
  • dein Pinterestkonto als Unternehmenskonto einrichten, um die Zusatzfunktionen zu nutzen (Analyticx, Rich Pins,…)
  • deine Pins richtig hochladen
  • Boards optimieren mit passenden Suchwörtern
  • Gruppenboard anlegen bzw. bei passenden Gruppenboards mitmachen

Ein Tipp noch zum Schluss:

Tipp: Folge deiner Konkurrenz. Ähnliche Pinnen haben Follower, welche sich auch für deine Themen interessieren.

P.S.: Folge mir gerne auf Pinterest. Meine Hauptthemen sind Reisen, sowie Bloggen und Marketing/Business-Stragegien. 

Wenn du den Artikel hilfreich fandest dann teile ihn bitte weiter. Danke.

Liebe Grüße,

Christina

Solltest du Fragen haben hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

Brauchst du Hilfe bei der Erstellung und der Pflege deines Pinterestunternehmenskontos schreibe mir und ich erstelle dir gerne ein Angebot: info@cityseacountry.com

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