Kein Urlaub in Sicht – MikroAbenteuer sind unsere Lösung

Wer als Reisender entdeckt nicht gerne fremde Länder und Kulturen? Aber da wir nicht 365 Tage im Jahr Zeit oder das Glück dazu haben zu reisen und dennoch Abenteuer erleben wollen und Spaß, haben wir angefangen MikroAbenteuer in unserem Alltag einzuplanen.

Wenn du dich fragst: „Was sind denn MikroAbenteuer?“
Nun, dieser Begriff stammt von Alastair Humphreys. Autor, Abenteurer und Redner aus Großbritannien. (Wie man auch an seiner Haut- und Haarfarbe unschwer erkennt.) 🙂 ↓

Als ich also von MikroAbenteuern (micro adventures) hörte, dachte ich mir: Warum ist mir das nicht eingefallen?

Es gibt so viele Plätze in unserer unmittelbaren Umgebung, die wir nie besuchen, weil unser Geist konstant an das nächste große Abenteuer denkt.
Irgendwo.
Weit weg.

Deshalb haben wir damit angefangen unseren Hinterhof zu entdecken. (Und ein bisschen weiter). 😉

Unsere Tipps für Miniabenteuer zu Hause, wenn mal wieder kein Urlaub in Sicht ist
1. Schau dir dieses Video an

Auf dem Berg schlafen? In Erwägung zu ziehen oder:

2. Steh früh auf

Auch wenn der frühe Vogel den Wurm fängt: Mich kann der frühe Vogel mal. Ich bin lieber im warmen, weichen Bett und träume vor mich hin. Thomas hat kein Problem aufzustehen, auch nicht mitten in der Nacht. Zwei Stunden später an diesem Morgen danke ich ihm dafür.  Wir waren oben am Gipfel angelangt und konnten in einsamer Stille den Sonnenaufgang, sowie kleine Gämsen beobachten. Keine Hektik, kein überfüllter Gipfel. Der Berg gehört uns.

When the mountains are calling...
When the mountains are calling…

Step out of your daily routine and get a different view.

3. Schau genau

Ganz ehrlich. Manchmal benehmen wir uns schon wie der berühmte Elefant im Porzellanladen. Wir stolpern herum wie Zombies und übersehen die kleinen, schönen Dinge des Lebens. Wäre es nicht ein Abenteuer einen genaueren Blick auf die Umgebung zu werfen? Du weißt nie, was sich genau vor deiner Nasenspitze oder Füßen befindet.

Sie weiß, wie es geht.

Take a closer look.

Was mich zu folgendem führt:

4. Entdecke die Welt wie ein Kind

Als Kind ist die Welt noch ein großer Abenteuerspielplatz. Jeden Tag. Warum also nicht die Zeit nehmen und die Umgebung mit den Augen eines Kindes entdecken.

Entlang eines Baches wandern. Du wirst nass. Du wirst frieren. Ist es dies wert? 100%.

Kein Urlaub in Sicht - MikroAbenteuer helfen

5. Mach dich schlau im Internet

Schau nach, was der örtliche Tourismus anbietet. Du bekommst bestimmt einige Ideen über Orte oder Aktivitäten von denen du keinen blassen Schimmer hattest. Du kannst auch relevante Hashtags (#) bei Instagram eingeben oder bei Pinterest suchen. Einem Abenteuer in deiner Umgebung steht somit nichts im Wege.

Vielleicht ist ja der eine oder andere Tipp und neuer Blickwinkel für dich dabei. Und wer weiß, vielleicht genießt du ja schon bald den Sternenhimmel bei einer Übernachtung auf einem Berg oder du watest durch knietiefes Wasser…

Lass uns davon wissen!

Wenn du noch mehr Infos und Ideen über MikroAbenteuer haben willst empfehlen wir dir Alastair Humphreys Buch: MicroAdventures (erhältlich über Amazon.de)

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8 Gedanken zu „Kein Urlaub in Sicht – MikroAbenteuer sind unsere Lösung“

  1. I love the idea of a microjourney! I think (especially as a travel blogger) it can be easy to feel like life is on hold until that next trip, that next adventure. But looking for adventure in everyday life is the best way to never put life on hold 🙂

    Antworten
  2. Hallo Christina,
    schöner Beitrag! Zusammen mit meinem Freund Maik und Hund Yeti reise ich, wann immer es geht, im Camper um die Welt. Spätestens nach sechs Wochen Heimzeit, packt mich stets starkes Fernweh. Da helfen dann die Mikroabenteuer 🙂 Ich handhabe das so: Jeden Tag suche ich mir eine neue Strecke aus, um mit meinem Hund zu laufen. Dabei habe ich schon so einiges in der Region entdeckt. Problem dabei: Wenn man nur ein bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung hat und dann nicht weiß wohin der Weg einen führt, kommt man manches Mal zu spät zum nächsten Termin.
    Abenteuerlustige Grüße
    Carolin

    Antworten
  3. Ja, das frühe Aufstehen ist immer eine Überwindung aber man wird im Nachhinein belohnt 🙂 Danke für den tollen Beitrag.

    Antworten

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